FAQ

In Beneto’s Augen ist die Grille ein wahrer Protein-Booster. Mit einem Proteinanteil von fast 70% verdient das ansehnliche Insekt den Titel „Grill-Meister“ und ist damit ideal geeignet für unser High Protein Food.

Unter den weltweit knapp 2.000 essbaren Insektenarten stehen gerade einmal eine handvoll Insekten in der EU zur Debatte: dabei handelt es sich um die Grille, den Mehlwurm, den Buffalowurm und die Heuschrecke.

Beneto hat sich aus 5 triftigen Gründen für die Grille entschieden:

  1. Die Grille ist ein wahrer Protein-Booster unter den hier diskutierten Insektenarten. Während die Mitstreiter im Durchschnitt 50% Protein enthalten, geht die Grille mit satten 70% Protein ganz klar in Führung (auf 100g). Da sich Beneto auf High Protein Food spezialisiert hat, war die Entscheidung für die Grille naheliegend.
  2. Buffalo- und Mehlwürmer entwickeln sich in ihrer adulten (erwachsenen) Phase zum Getreideschimmelkäfer bzw. zum Mehlkäfer. Die Grille hingegen durchläuft kein Larvenstadium. Sprich, hinter der Grille versteckt sich kein Wurm. Deshalb sehen wir in der Grille das größte Potential den Ekelfaktor und das unliebsame Kopfkino auszuschalten.
  3. Auch in der Verarbeitung ist die Grille unangefochten für uns auf Platz 1. Die Grille kann zu 100% verwertet werden: sozusagen from nose to tai, oder eben from antenna to tail. Im Gegensatz zum direkten Verzehr von Heuschrecken sollten diese vorher entbeint und entflügelt werden. Welch Verschwendung.
  4. Auch wenn die anderen Insektenarten ebenfalls großartige Nährwertbilanzen haben, wollen wir den hohen Fettanteil von Mehl- und Buffalowürmern nicht in unseren Produkten haben.
  5. Zu guter Letzt hat uns die Grille restlos mit ihrer Genügsamkeit während des Anbaus überzeugt. Grillen fressen dankend Nebenerzeugnisse aus der Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel Weizenkleie. Wohingegen Heuschrecken wahre Feinschmecker sind und sich ausschließlich frischen Grünschnitt kredenzen lassen, knabbern Buffalowürmer am liebsten andere tierische Proteine. Nein Danke, nicht schon wieder ein Tiermehl Skandal.

Dieses schlaue Wort bezeichnet den Verzehr von Insekten. Mit diesem Fachchinesisch kannst du beim nächsten „Grill-Abend“ ganz bestimmt punkten.

Die magischen 3 Grundzutaten sind: Dinkelgrieß, Grille und Erbse. Bei den herzhaften Sorten kommen noch ein Schluck Wasser, eine Prise Salz und eine Portion pulverisiertes Gemüse dazu, um jede Sorte geschmacklich einzigartig zu machen.
#beneto

Wir produzieren noch in liebevoller Handarbeit in einem Familienbetrieb in Deutschland.

Mit Beneto kannst du ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Mit viel Protein, Mineralstoffen und Vitamin B12 tust du nicht nur dir etwas Gutes, sondern rettest mit deiner Entscheidung für alternative Proteinquellen unsere Erde.
#gutfürdich

Jeder Mensch, wie du und ich, braucht Proteine! Diese essentiellen Makronährstoffe brauchen wir nicht nur für den Muskelaufbau und als sattmachende Energiespender, sondern auch für wichtige Reparaturarbeiten in unserem Körper.

Herkömmlich tierische Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte geraten allerdings zunehmend in Verruf und unter gesellschaftlichen Druck. Der nicht zimperliche Einsatz von Antibiotika und Hormonen ist schon lange kein Geheimnis mehr. Gesättigte Fettsäuren in rotem Fleisch, toxische Schadstoffe in Fisch, Cholesterin in Eiern und Eiterzellen in Milch machen Schlagzeilen.

Woher soll man also lebenswichtige Proteine beziehen, wenn man nicht jeden Tag auf Tofu, Soja und Seitan zurückgreifen will? Tu dir ‘was Gutes und greife doch einfach mal zur Grille!

Grillen bestehen nämlich bis zu 70% aus Protein, besitzen gesunde ungesättigte Fette (vergleichbar mit denen in Avocados und Nüssen), enthalten wertvolle Vitamine wie A, B und B12 und sind reich an wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalium und Kalzium. (Williams et al., 2016)

Schon Pumba lobt die Vorzüge von Insekten in seinem legendären Zitat „schleimig jedoch vitaminreich“. Leider kannte er da Beneto’s Interpretation von Insekten noch nicht, denn unsere Pasta hat Biss und ist obendrein noch lecker und vitaminreich.

Der Anbau von Grillen verbraucht ein hundertfaches weniger an endlichen Ressourcen und schützt unser Klima durch verschwindend geringe CO2 Emissionen (im Vergleich zur Viehwirtschaft). Wir kämpfen dafür, dass sich Insekten langfristig in eine Food-Waste Kreislaufwirtschaft einbinden lassen, um nachhaltig zu wirtschaften.
#gutfürmorgen

Bis im Jahr 2050 stehen wir vor der Mammutaufgabe fast 10 Milliarden Menschen nachhaltig satt zu bekommen und mit essentiellen Proteinen zu versorgen.

Forscher warnen schon seit Jahren, dass wir auf eine immense Lebensmittelkrise zusteuern, wenn wir weiterhin Raubbau an unserer eigenen Lebensgrundlage betreiben (FAO, 2013).

Es ist nicht nur aus ernährungsphysiologischer, sondern auch aus ökologischer und nachhaltiger Perspektive sinnvoll Insektenprotein in unsere Ernährung zu integrieren.

Sie haben doppelt so viel Protein als Fleisch, benötigen fast 2.000-mal weniger Wasser, brauchen knapp 200-mal weniger Platz, produzieren 100-mal weniger C02 Emissionen und verbrauchen 10-mal weniger Futtermittel im Vergleich zur konventionellen Rinderzucht. Darüber hinaus sind zwischen 80-100% des Insektes essbar, was eine doppelt so hohe Verwertbarkeit im Vergleich zu Rindfleisch darstellt (Oonincx, 2012).

Darüber hinaus kommt der Anbau von Insekten gänzlich ohne Antibiotika und Hormone aus und zielt auf die Produktion eines reinen, naturbelassenen Rohstoffs ab. Somit kommt auch kein Bullshit auf deinen Teller, der sonst über die indirekte Nahrungskette einen Weg in deinen Körper findet.

Beneto kämpft für ein gutes Morgen, damit unsere Enkel diesen wunderschönen Planeten auch noch bestaunen können.

Wortart
Substantiv, maskulin
Ursprung
Laras Wortneuschöpfung, Ableitung von Beneto
Aussprache
[benetaˈʀɪsmʊs]
Betonung
Benetarịsmus

Rechtschreibung

Worttrennung
Be|ne|ta|ris|mus

Bedeutung

  1. Achtsame und nachhaltige Ernährungsform, die eine bewusste Konsumentscheidung für tier-, umwelt- und menschenfreundlichere Proteinquellen beschreibt.
  2. Integration von Insekten- und Pflanzenproteinen, um die eigene aber auch die planetarische Gesundheit von den Folgen konventioneller Proteinerzeugung (wie Fleisch, Fisch, etc.) zu entlasten.
  3. Monetäre und mentale Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln tierischen Ursprungs sowie das Verlangen nach deren transparenter Rückverfolgbarkeit.
Synonym
Konzeptionelle Erweiterung der flexitarischen Ernährungsform
Antonym
Verzicht; Geiz ist geil
übergeordneter Begriff
Ernährung
Verwendungsbeispiele
  • Lara ist Benetarier. Sie ernährt sich benetarisch.
  • Als Benetarier ernähren wir uns überwiegend von Insekten- und Pflanzenprotein.
  • Beneto’s High Protein Pasta aus leckeren Grillen hat mich erstmals für Benetarismus begeistert.
  • Benetarisch essen heißt achtsam, dankbar, verantwortungsvoll, hinterfragend und wachsam entscheiden und nicht blind konsumieren.
  • Robert gönnt sich als Benetarier einmal in 6 Monaten ein hochpreisiges Stück Fleisch von seinem Uria-Bauern nebenan. Der bewusste Konsum von tierischen Proteinquellen in Maßen entspricht der benetarischen Ernährung.
  • #benetarier

Werde Teil der Food Revolution und schließe dich unserer wachsenden Community an! Sei mutig und starte dein erstes kulinarisches Insekten-Genusserlebnis mit uns. Gut für dich & Morgen! Beneto macht es dir so einfach wie nie zuvor das leckere Superfood in deine Ernährung zu integrieren: bestellen, kochen und schlemmen. Poste ein Bild von dir und unserer High Protein Pasta auf Instagram @benetofoods #benetarier und wir heißen dich willkommen!

Eintagsfliegen finden wir allerdings nicht sonderlich sexy, wir pflegen das Gewohnheitstier in uns. Deshalb lieben wir auch unseren #insecttuesday. Tausche dein Schnitzel doch einfach mal jeden Dienstag mit unserer Pasta aus.

Aus einer Insektenfarm in den Niederlanden.

Hast du wirklich geglaubt, dass wir mit Netzen über die Felder springen und die Grillen von einzelnen Grashalmen pflücken? Das erinnert zwar an sorglose Kindheitstage, ist aber mit unserem Verantwortungsgefühl nicht zu vereinbaren.
Zum einen liegt uns der Artenschutz am Herzen. So ein Verhalten wäre nämlich in Anbetracht des eskalierenden Insektensterbens enorm kontraproduktiv. Zum anderen wären diese gepflückten „Freiland Grillen“ dank Pestizideinsatz und Pflanzenschutzmitteln ungenießbar.

*Trommelwirbel für eine Ankündigung*
Ab 2020 werden wir Grillen aus unserer eigenen Beneto Farm verwenden, um dir nicht nur höchste Qualität, sondern auch maximale Transparenz zu bieten. Im Gegensatz zur konventionellen Viehwirtschaft haben wir nämlich nichts zu verstecken und wollen deinem Wunsch auf Lebensmitteltransparenz unter dem Slogan „Hand auf’s Herz: Woher kommt’s und was ist drin?“ maximale Einsicht gewähren. Mehr Details zur Herkunft, Haltung, Fütterung der Grillen findest du bald auf dem QR Code auf unserer Verpackung.

Lara hat als Gründerin ihr eigenes Problem gelöst und damit gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einerseits hat sie einen Weg gesucht, um ihren täglichen Proteinbedarf auf moralisch vertretbare und ökologische Weise zu decken, ohne ständig Tofu & Co essen zu müssen. Andererseits hat sie kein Unternehmen gefunden, dass ihrer beruflichen Laufbahn ausreichend Sinn, Bedeutung und Leidenschaft verliehen hätte. Damit war die logische Konsequenz: selbst ist die Frau!

Lara Schuhwerk steht als Ideengeberin, Gründerin und Visionärin hinter Beneto Foods. Im Zuge ihres Fitnesslifestyles stellte sie im Jahr 2017 ihre Ernährung und ihr Training radikal um. Um gewisse Ziele der Körperoptimierung zu erreichen, sah ihr täglicher Ernährungsplan eine erhöhte Zufuhr von Proteinen und eine Reduktion in Kohlenhydraten vor. Als damals überzeugte Flexitarierin stellte sie jedoch fest, dass es enorm schwierig ist den täglichen Proteinbedarf zu decken ohne ständig auf konventionell tierische Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte zurückgreifen zu müssen. Aus ethischen, moralischen und ökologischen Gründen entschied sich Lara diese Nahrungsmittel weitest gehend von ihrem Speiseplan zu verbannen. Wenn Sie sich derartige Proteinquellen gönnt, dann achtet Sie auf deren Herkunft, Regionalität, Tierwohl und einen fairen Preis für Tier und Bauer. Mit einem knapp bemessenen Gründerbudget ist derartiger Luxus jedoch selten. Um sich möglichst abwechslungsreich zu ernähren, wollte sie sich jedoch auch nicht nur einseitig von pflanzliche Proteinquellen wie Soja, Seitan und Hülsenfrüchten ernähren.

Im April 2017 kam ihr dann während eines Aufenthalts in Budapest bei ihrer besten Freundin die zündende Idee. Eines Abends verließ sie mit Heißhunger auf eine ordentliche Portion Pasta die Corvinus Bibliothek und machte sich auf den Weg zum Training. In Gedanken bei der Zubereitung für das anstehende After-Workout-Meal verzweifelte sie über den mangelnden Alternativen. Sie zerbrach sich den Kopf über alternative Proteinquellen, auf die sie guten Gewissens zurückgreifen könnte. Da fiel ihr plötzlich ihr Aufenthalt in China ein, wo sie neben einem Auslandssemester in Shanghai auch in Hong Kong in einem Startup arbeitete. Dort wurde sie nämlich erstmals auf einem Nachtmarkt in Peking mit verzehrbaren Insekten aller Art konfrontiert, die in Snacktüten wie Pommes angepriesen wurden. Die erste Mutprobe bestand darin einen ganzen frittierten, handgroßen, schwarzen Skorpion am Spieß zu vertilgen. Gesagt, getan. Diese Erfahrung erwies sich Jahre später als Ideenkatalysator für Beneto Foods. Denn es stellte sich heraus, dass Insekten – ob Made, Heuschrecke oder Grille – erstaunlich lecker waren. Sie erinnern an Kartoffelchips und gebratenes Hühnchen und sind darüber hinaus hervorragende Proteinbomben. Leider scheiterte es in Budapest an besagtem Abend an der grundsätzlichen Verfügbarkeit von Insekten. Auch die Vorstellung von Maden-Croutons auf dem Salat war wenig verlockend oder gar Appetit anregend. Lara überlegte sich, es müsse doch einen Weg geben von dem Insektenprotein profitieren und gleichzeitig den Ekelfaktor im Kopf ausschalten zu können. Da der Heißhunger auf eine ordentliche Portion Nudel immer noch vorherrschte, träumte sie davon, wie großartig es wäre einen Berg Spaghetti ohne schlechtes Gewissen schlemmen zu können und gleichzeitig damit seinen Proteinbedarf decken zu können. Gemahlenes Insektenmehl wirkt weitaus weniger ekelerregend als der Anblick von ganzen Tieren. So ließen sich Insekten in ein Grundnahrungsmittel, das vom Großteil der Bevölkerung geliebt und dementsprechend oft verzehrt wird, problemlos einarbeiten. Genau diese Synapsenverknüpfung läutete die Geburtsstunde von Beneto’s High Protein Pasta ein.

Nach der Erneuerung der Novel Food Verordnung am 01.01.2018 werden Insekten erstmals in der EU als neuartige Lebensmittel eingestuft. Seither liegen Bewilligungsanträge für Heimchen, Kurzflügelgrillen und Mehlwürmern in Brüssel vor. Diese werden voraussichtlich bis Anfang 2020 genehmigt, bis dahin stehen alle Akteure unter der Übergangsverordnung.

Experteninterview: https://www.bll.de/de/aktuell/20190313-insekten-lebensmittel-eu-zulassung-zugelassen-oder-nicht-interview

Falsch.

Wir müssen dich leider enttäuschen. Jeder Mensch isst, wenn auch unfreiwillig, 500 – 1000g Insekten pro Jahr (Handelsblatt,2019). Diese lassen sich nämlich in gewissen Lebensmitteln wie in gemahlenem Getreide, in Gemüse oder in Fertigsaucen gar nicht vermeiden. Die FDA hat dafür in den USA einen gesetzlichen Maximalwert an erlaubten Insektenmengen für Lebensmittel erlassen:

  • 50 Fransenflügler/ Milben in 100g TK Spinat
  • 20 Maden in 100g Dosenpilzen
  • 60 Insektenfragmente in 100g Schokolade

Weiteren Einzug finden Insekten beispielsweise in rot gefärbten Lebensmitteln oder in der Kosmetikindustrie. Dort wird die schöne, rote Farbe aus Schildläusen gewonnen. Und in der Viehwirtschaft oder in Aquakulturen wird schon seit geraumer Zeit auf Insekten als Futtermittel umgestellt.

Maximal erlaubte Insektenmenge in Lebensmitteln in den USA, bezogen auf die durchschnittlich konsumierte jährliche Menge:

Insekten in …Insektenteile in …
Gefrorenem Brokkoli1660Kaffee136080
Pilzen254Weizenmehl91650
Gefrorenem Beerenobst84Nudeln7031
Gefrorenem Rosenkohl54Schokolade5988
Erdnussbutter408

Mach dich locker! Es ist an der Zeit Insekten als normalen Bestandteil unserer Ernährung zu akzeptieren. Schon unsere frühen Vorfahren haben regelmäßig Insekten gegessen wie Höhlenmalereien beweisen. Dementsprechend ist unsere leckere Protein Pasta voll im Paleo Foodtrend. Auch heute essen 2 Milliarden Menschen weltweit Insekten und das nicht aus Armut, sondern weil sie längst von den ernährungsphysiologischen Aspekten überzeugt sind. In vielen Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas oder Australiens gehören Insekten zu den Grundnahrungsmitteln. Selbst in Deutschland gab es bis Mitte des 20. Jahrhunderts die berühmte Maikäfersuppe, die aber leider wieder in Vergessenheit geraten ist. Auch auf Sardinien gibt es eine bis heute andauernde, kulinarische Tradition: den Casu Marzu. Ein Schafskäse, der seine cremige Konsistenz und sein kräftiges Aroma einer speziellen Käsefliegenart verdankt, die ihre Eier auf dem Käse ablegt. Die daraus schlüpfenden Maden dringen in den Käse ein und verwandeln das Innenleben des Käses durch Verdauung in die typische cremige Konsistenz. Die lebenden Maden werden selbstverständlich beim Verzehr mitgegessen.

Du findest Insekten immer noch eklig? Dann google doch einfach mal was heutzutage so alles in die Wurst kommt!